„Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“

18 Sportarten, 140 Deutsche Meistertitel, fast 2.300 Athletinnen und Athleten – Ein Hauch von Olympia

 Mehr als 25 Stunden Live-Berichterstattung bei ARD und ZDF

Vom 3. bis 6. Juni 2021 werden beim Multi-Sportevent „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ in 18 Sportarten 140 Deutsche Meistertitel vergeben. ARD und ZDF übertragen „Die Finals 2021“ aus dem Sportland.NRW, der Sportmetropole Berlin sowie die Leichtathletik aus Braunschweig mehr als 25 Stunden in ihren Programmen. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage gelten bei allen Wettbewerben strenge Hygieneauflagen. Beim Kanu in Duisburg, im Olympiapark Berlin, dem Reiten in Balve, dem Klettern in Bochum und der Leichtathletik in Braunschweig sind allerdings begrenzt Zuschauer zugelassen.

Fast 2.300 Sportlerinnen und Sportler mit mehr als 1.200 Betreuerinnen und Betreuern werden in 18 Sportarten um 140 Deutsche Meistertitel kämpfen. Die Athletinnen und Athleten freuen sich auf die Wettbewerbe, war doch aufgrund der Covid-19-Pandemie in vielen Sportarten der Betrieb teilweise zum Erliegen gekommen. Für einige Sportarten, darunter Wasserspringen, Gerätturnen und Leichtathletik, sind die Finals Teil der Olympia-Qualifikation. „Ich habe zwar für Deutschland bereits zwei Quotenplätze für Tokio geholt, bin selber aber noch nicht qualifiziert. Wenn ich meine Leistungen auch in Berlin zeigen kann, sollte da nichts anbrennen für mich“, sagte Wasserspringer Patrick Hausding aus Berlin, gerade mit zwei EM-Titeln dekoriert. „Die Finals sind eine tolle Plattform und wichtige Etappe. Ich freue mich, dass wir Leichtathleten wieder eine Meisterschaft haben und auch Zuschauer dabei sein dürfen“, ergänzte Hindernis-Läuferin Gesa Felicitas Krause.

„Dank der sinkenden Inzidenzzahlen und tragfähiger Hygienekonzepte können wir hier im Olympiapark Zuschauerinnen und Zuschauer zulassen – wenn auch zunächst in kleinem Rahmen. Wir werden alles daransetzen, die kommenden Sportveranstaltungen in unserer Stadt für die sportbegeisterten Berlinerinnen und Berliner wieder hautnah erlebbar zu machen“, sagte Aleksander Dzembritzki, Sportstaatssekretär Berlin, am Dienstag bei der Auftakt-Pressekonferenz. „Wir sind durch die Pandemie alle ausgehungert und wollen endlich wieder bei hochkarätigem Sport mitjubeln – teilweise vor Ort, aber vor allem vor dem Fernseh-Gerät dank der Übertragungen durch ARD und ZDF“, ergänzte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen.

ARD und ZDF zeigen die Finals rund 25 Stunden in ihren Programmen sowie zusätzlich in Livestreams und begleiten die Wettkämpfe auch in ihren Social-Media-Kanälen. „Trotz Olympia, Fußball Euro und Tour de France sind „Die Finals“ das Sportereignis dieses Sommers, für den die ARD den größten Aufwand betreibt“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Für Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport, sind die „Finals 2021 – Berlin I Rhein-Ruhr“ Probelauf für die Olympischen Spiele: „Wir wollen die Leute informieren und unterhalten und mit den Finals den Sportsommer 2021 starten.“

 

Alle Statements:

Aleksander Dzembritzki, Sportstaatssekretär Berlin: „Nach der gelungenen Premiere der Finals in Berlin 2019 freuen wir uns darauf, als Sportmetropole Berlin die Erfolgsgeschichte dieser vielfältigen Spitzensportveranstaltung fortzuschreiben. Dank der sinkenden Inzidenzzahlen und tragfähiger Hygienekonzepte können wir hier im Olympiapark Zuschauerinnen und Zuschauer zulassen – wenn auch zunächst in kleinem Rahmen. Wir werden alles daran setzen, die kommenden Sportveranstaltungen in unserer Stadt für die sportbegeisterten Berlinerinnen und Berliner wieder hautnah erlebbar zu machen.“

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir lieben es in Nordrhein-Westfalen, Gastgeber zu sein. Dafür haben wir 1,25 Millionen Euro in die Hand genommen, um den deutschen Sportlerinnen und Sportlern kurz vor den Olympischen Spielen gute Wettkampfstätten anzubieten. Die Zeit ist reif für solche Meisterschaften. Wir sind durch die Pandemie alle ausgehungert und wollen endlich wieder bei hochkarätigem Sport mitjubeln – teilweise vor Ort, aber vor allem vor dem Fernseh-Gerät dank der Übertragungen durch ARD und ZDF. Der Sport hat diese Aufmerksamkeit verdient.“

Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator: „Trotz Olympia, Fußball Euro und Tour de France sind „Die Finals“ das Sportereignis dieses Sommers, für den die ARD den größten Aufwand betreibt. Insgesamt werden für ARD und ZDF mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Start sein. Die Finals sind das wichtigste nationale Sportereignis, das wir in der ARD übertragen.“

Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport: „Die erfolgreichen Übertragungen im Wintersport sind für uns Vorbild für die Finals gewesen. Wir bieten hier Sportarten eine Plattform, die normalerweise nicht so sehr im Fokus stehen. Der Aufwand ist enorm und reicht schon in die Nähe von Olympischen Spielen und ist damit für uns auch ein bisschen Probelauf für Tokio 2021. Wir wollen die Leute informieren und unterhalten und mit den Finals den Sportsommer 2021 starten.“

Patrick Hausding (Berlin/Wasserspringen, Silber- und Bronzemedaillengewinner Olympische Spiele, Weltmeister 2013 Synchron 10 m, 17-facher Europameister): „Für uns sind die Finals die Qualifikation für die Olympischen Spiele. Ich habe zwar für Deutschland bereits zwei Quotenplätze für Tokio geholt, bin selber aber noch nicht qualifiziert. Wenn ich meine Leistungen auch in Berlin zeigen kann, sollte da nichts anbrennen für mich. Ich freue mich auf die Wettkämpfe auf meiner Heimanlage, auf der ich seit mehr als 20 Jahren trainiere.“

Sarah Voss (Köln/Gerätturnerin, dreifache Titelverteidigerin bei den Finals 2021): „Ich freue mich wirklich sehr, die Chance zu haben an den, wenn auch sehr besonderen, Finals in Dortmund teilnehmen zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass wir auch ohne Publikum für eine tolle Stimmung sorgen werden und hoffe, dass ich in diesem Rahmen meine beste Leistung erbringen und somit die erste Herausforderung auf dem Weg zu meinem Traum von Olympia meistern werde. Meine Vorbereitung war etwas holprig, Ziel ist es deshalb, gut durchzukommen“

Annika Schleu (Berlin/Moderner Fünfkampf, 4. Platz Olympische Spiele 2016): „Die Finals auch 2021 wieder in meiner Heimatstadt Berlin zu haben ist für mich, insbesondere nach dem tollen Erlebnis in 2019, großartig.  Auch wenn der Fokus natürlich auf der WM liegt, welche direkt in der Woche nach den Finals in Kairo stattfindet, freue ich mich, dass ich auch in Berlin am Start stehen kann. In 2019 war es ein unglaubliches Event. Natürlich werden wir dieses Jahr im Punkto Zuschauer Abstriche machen müssen, aber ich hoffe trotzdem auf eine schöne Veranstaltung.“

Gesa Felicitas Krause (Trier/Leichtathletik, WM-Dritte 2015 und 2019 3000-m-Hindernis): „Die Finals sind eine tolle Plattform und wichtige Etappe. Ich freue mich, dass wir Leichtathleten wieder eine Meisterschaft haben und auch Zuschauer dabei sein dürfen. Mir geht es vor den Finals sehr, sehr gut. Ich habe am vergangenen Wochenende in Doha mein erstes erfolgreiches Rennen seit 20 Monaten absolviert. Meine Ziele und Träume haben sich trotz der langen Pause nicht verändert.“

 

Die „Finals“ finden vom 3. bis 6. Juni statt und werden 2021 erstmals an vier Tagen ausgetragen. Das Sportland.NRW, die Sportmetropole Berlin, ARD und ZDF bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam für den deutschen Sport die Finals zu ermöglichen. Die deutschen Meisterschaften der Leichtathletik werden im Rahmen von „Die Finals 2021 – Berlin I Rhein-Ruhr“ in Braunschweig ausgetragen.

In Nordrhein-Westfalen werden Wettkämpfe in zehn Sportarten ausgetragen: Gerätturnen und Rhythmische Sportgymnastik in der Westfalenhalle in Dortmund, Karate, Taekwondo und Tischtennis in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, Kanu, Kanu-Polo und Stand-Up-Paddling auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg, Reiten auf Schloss Wocklum in Balve, sowie Klettern (Speed und Bouldern) integriert in die Ruhr Games in Bochum.

Das Sportprogramm in Berlin umfasst Wettkämpfe in sieben Sportarten: Bogensport, Moderner Fünfkampf und Triathlon im Olympiapark Berlin (mit dem Triathlon-Start im Strandbad Wannsee), 3×3 Basketball und Radsport Trial im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, sowie Schwimmen und Wasserspringen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE). In den Sportarten Bogensport, Tischtennis und Triathlon sind Para-Athletinnen und Athleten integriert bzw. werden Para-Wettbewerbe ausgetragen.

ARD und ZDF produzieren die Finals komplett selbst. An zwölf Produktionsstandorten werden mehr als 160 Kameras (inklusive Drahtlos-Kameras, Schienenkameras, Drohnen und Superslomos) zum Einsatz kommen. 16 Regisseure und Regisseurinnen werden auf 16 Ü-Wägen mehr als 25 Stunden für das Hauptprogramm und zahlreiche Streams produzieren.

Das Handball Final Four Turnier um den DHB-Pokal in Hamburg wird in die TV-Übertragung von ARD und ZDF während der Finals 2021 integriert.